Witchrider Feature / KünstlerInnen

Stoner Rock aus Graz

 

Fuzz, Fuzz und noch mehr Fuzz. Einflüsse von Bands wie Queens Of The Stone Age und Soundgarden sind nicht zu überhören, doch kaum eine andere Band macht ihrem Genre so große Ehre. Songwriting auf hohem Niveau gepaart mit einer Sounddecke von effektierten Gitarren. Die Stimme, oft gedoppelt und überlagert, schwebt in Mitten von Hall und gekonnt eingesetztem Echo. Geradlinige Beats am Schlagzeug bringen die Menge zum Headbangen. Daniel Dorninger (Gesang, E-Gitarre), H.P. Leitner (E-Gitarre), Bernhard Weigl (Bass) und Michael Hirschmugl (Schlagzeug) sind die Grazer Band Witchrider und wohl das Feinste vom Feinsten, was wir hier in Österreich an Stoner Rock zu bieten haben.

 

Witchrider haben seit ihrer Gründung 2012 bereits sehr viel geschafft. In Zusammenarbeit mit dem schwedischen Label Fuzzorama Records veröffentlichten sie 2014 das Debütalbum Unmountable Stairs und eine 12“ Split Single mit den Labelkollegen der bekannten schwedischen Band Truck Fighters. Verrückte Tourvideos auf ihrem YouTube Account zeigen das Leben im Tourbus, während Witchrider mit Bands wie Truck Fighters und White Miles auf Europa und UK Tour sind. Erst vor ein paar Tagen gaben sie bekannt, dass sie trotz ihres lebendigen Tourlebens in nur wenigen Wochen eine neue Single veröffentlichen werden. Wer Witchrider also noch nicht kennt, es wird Zeit reinzuhören!

Witchrider – Eine Band, die alles gerne selbst in die Hand nimmt. Probleme, wo und wann das nächste Bandmeeting stattfindet, gibt es bei ihnen weniger. Denn noch geiler als ein Band-Proberaum ist wohl eine Band-WG. Songs und Aufnahmen entstehen großteils in entspannter Atmosphäre zu Hause auf der Couch bzw. im Home Studio vor dem PC. Der daraus entstandene Flair scheint dem Album richtig gut zu tun.

Der Sound der Band ist mühelos facettenreich. Zurücklehnen, am besten im Auto sitzend, die Haare im Wind baumeln lassen und den Alltag für einen kurzen Moment vergessen. Das ist Witchrider für mich. Tiefsinnige Texte ermöglichen ein Versinken in der rockigen und zugleich sphärischen Musik. Beengende Emotionszustände entpuppen sich als verblümte Metaphern, die mehr als nur einen Hauch Melancholie in sich tragen. Ob in kräftiger, kratziger Bruststimme oder mit leichter Kopfstimme, Daniel Dorninger erzeugt mit seinem markanten Gesangsstil Gänsehaut.

Ein ganz besonderes Zuckerl gibt es morgen am 5.2. Denn wie Witchrider live klingen, wenn sie The Cure Songs covern, das kann man sich morgen einmalig im Bunker (Griesgasse 25, 8020 Graz) anhören! A Tribute To The Cure heißt der Event. Acht verschiedene lokale Bands spielen eigens ausgewählte Nummern von The Cure. Veranstaltet wird das Ganze von Gegenwart Kulturverein und Club Wakuum. Also schaut vorbei – Das kann nur gut werden!

Das Album Unmountable Stairs ist sowohl über iTunes, als auch physisch über Fuzzorama Records erhältlich und kann jederzeit auch auf Spotify gestreamt werden. Also steht deinem Glück nichts mehr im Wege!

Beitragsbild: Josef Beyer


Klara

Tanzen. Schreien. Ruhen. Lachen. Genießen. Umarmen. Entdecken. Weinen. Verzweifeln. Beobachten. Reflektieren. Akzeptieren. Wahrnehmen. Lieben lernen. Leben nennen. Wieder erkennen. Von mir trennen. Farbe sehen. Seide spüren. Gemeinsam gehen. An den Händen führen. Sowas kommt raus, wenn ich nicht weiß was ich über mich schreiben soll, jedoch in Gedanken versinke und die Finger am Tastaturbrett laufen lasse. Hmm, für alle die damit gar nix anfangen können (manchmal mich selbst inkludiert) noch ein paar Hardfacts. Derzeitiges Lieblings-T-Shirt: blaues kurzärmliges Angry Birds T-Shirt Charakterzug: chaotischer Kopf, auf der ständigen Suche nach Ordnung Was ich machen würde, wenn ich viel Kohle hätt' und nicht so ein Ökofritzi wär: Wann immer ich will stundenlang mit einem fetten Geländewagen und lauter Musik durch Wald, Wiesen und Gatsch fahren. Was würd' ich tun, wenn du vor mir stehen würdest: Dich knuddeln.

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